23. Mai 2013

Rooted at the Mountain / Verwurzelt am Berg

"Our" gorgeous house for May - again: what do you want more?
"Unser" traumhaftes Haus für den Mai - mal wieder: was will man mehr?


The romantic fireplace: perfect place to spend our evenings
Der gemütliche Kamin, perfekter Platz für unsere romantischen Abende
View from our terrace onto the Mt. Meru
Blick von unserer Terrasse auf den Mount Meru
Tremendous: The Kili in sunset light (picture taken on our way back "home")
Gigantisch: Der Kili im Abendlicht (aufgenommen auf dem Weg "nach Hause")
Near to the little cottage we find a gorgeous property which is available for rent „ready to move in“. We immediately like it so much so that we decide to also stay most of May on the foodhills of Mount Meru. „Our“ new home is also peacefully situated in a quiet location, in the midst of old, mighty trees inhabitated by monkeys and bushbabies, offers an exciting view onto the Mount Meru and is tastefully furnished. An open-hearth fireplace, a professionally equipped kitchen (cooking and baking is here even more fun!), loving details wherever you go, and an own herbal garden leave nothing to be desired. One gardener, two maids, two very likeable Massai as askaris (guards) along with three watchdogs are included in the rent. So many staff is quite unusal for us Europeans, and even oversized by Capetonians‘ standards - however here it is standard.

Kiswahili ni vigumu (Swahili is difficult)


The only disadvantage of this location: the language. Only a few Tanzanian are speaking English here, and we do not speak any Swahili. Yet Ikayo, one of the two Massai, teaches me day-to-day some words of the national language. At the beginning he also added the Massai language, but that was definitively too much for me. Moja, mbili, tatu, nee, tano, sita, saba, nane, tisa, kumi - these are just the numbers 1 to 10 in Swahili. It is an easy language to learn, I thought once. I was wrong, I have to admit now. Though it is wonderful looking into beaming faces when you are able to approach someone in his own language - and therefore worth the effort to learn at least some of the basic expressions.

Big rainy season - this time really „big“


At first we thought: That is called a big rainy season - with so little rain? Yet in the first weeks of May it was absolutely bucketing down, not only during the night. According to our neighbours this is the worst rainy season within the 17 years they are living here. No doubt! We are glad about our decision to stay here during this unpleasant season of the year and we enjoy this special place and our daily cosy evening by the fire now all the more.

One of the many blue monkeys living in our garden and running always along the roof of our home
Eine der zahlreichen wilden Diademmeerkatzen, die in unserem Garten leben 

und immer über unser Dach laufen
TLC several times a day - the challenge: just two hands but four dogs...
Puncture, Momo, Kimi and shepherd dog Rosi
Streicheleinheiten werden mehrfach am Tag eingefordert - das Kniffelige dabei:
nur zwei Hände, aber vier Hunde... Puncture, Momo, Kimi und Schäferhündin Rosi

Verwurzelt am Berg



Unweit des kleinen Hexenhäuschens entdecken wir ein traumhaftes kleines Anwesen, das zur Vermietung ansteht: „ready to move in“. Es gefällt uns spontan so sehr, dass wir beschließen, auch den Großteil des Mai an den Ausläufern des Mount Meru zu verbingen. „Unser“ neues Haus liegt ebenfalls absolut ruhig, inmitten von alten, mächtigen, von Affen und Bushbabies bewohnten Bäumen, bietet einen spannenden Blick auf den Mount Meru und ist geschmackvoll und perfekt eingerichtet. Ein offener Kamin, eine professionell ausgestattete Küche (kochen und backen macht hier besonders viel Spaß!), liebevolle Details, wohin man blickt, und ein eigener Kräutergarten lassen keine Wünsche offen. Ein Gärtner, zwei Maids, zwei sehr sympathische Maasai als Askaris (Wächter) samt drei aufmerksamen Wachhunden sind im Mietpreis inbegriffen. So viel Personal ist für uns Europäer völlig ungewöhnlich, und selbst für Kapstädter Verhältnisse überdimensioniert, doch hier ist es Standard. 

Kiswahili ni vigumu (Swahili ist schwer)


Einziger Nachteil des Standortes: die Sprache. Englisch sprechen hier nur wenige Tansanier, und wir kein Swahili. Doch Ikayo, einer der beiden Massais, bringt mir jeden Tag ein paar Wörter der Landessprache bei. Anfänglich noch ergänzt um die Massai-Sprache, doch das war mir dann doch zu viel. Moja, mbili, tatu, nee, tano, sita, saba, nane, tisa, kumi - das allein sind die Zahlen 1 bis 10 in Swahili, und so geht es munter weiter. Swahili ist eine leichte Sprache, war ich bisher der Annahme. Der fälschlichen, muss ich inzwischen sagen. Doch es ist schön, die strahlenden Gesichter zu sehen, wenn man die Einheimischen in ihrer Sprache anreden kann - und somit alle Mühe wert, zumindest einige Grundbegriffe zu lernen.

Große Regenzeit - diesmal tatsächlich „groß“


Anfänglich dachten wir: von wegen „große“ Regenzeit - das bisschen Regen, das vom Himmel fällt, ist doch nicht der Rede wert. Doch in der ersten Maihälfte schüttete es täglich, und nicht nur nachts, teilweise wie aus Kübeln. Das sei die intensivste Regenzeit, die sie in ihren 17 Jahren hier erlebt haben, sagen unsere Nachbarn. Daran haben wir keinen Zweifel! Wir freuen uns umso mehr über unsere Entscheidung, uns hier für die ungemütliche Jahreszeit eingemietet zu haben, genießen diesen besonderen Platz und unsere täglichen romantischen Abende am Kaminfeuer.

Ikayo, "our" askari, who is teaching me some Swahili
Ikayo, "unser" Askari, der mir ein wenig Swahili beibringt
Can you see the compound eyes? Just magnificent.
Seht ihr die Facettenaugen? Einfach irre.
Puncture: Just three legs, but lot of charme -
and as fast as the other dogs
Puncture: nur drei Beine, aber umso mehr Charme -
und ebenso schnell unterwegs wie die anderen Hunde



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen