15. Dezember 2012

RIP Little Moses


I would love to write more and positive about our time with Moses. Alas I have to tell you that the little one has lost his fight by now:-(. Young elephant orphans often die of colic and diarrhoea, such as Moses now too. In the end he is another victim of the poaching of elephants (and rhinos) in Africa, which only in the last two years has threateningly increased.



Bye Bye Moses. We will never forget you!
Servus Moses. Wir werden dich niemals vergessen!


I am very sad, since I took him into my heart, particularly after our short visit. But then I realize that his death must be so much harder for Jenny and her team. And my respect for her attitude grows even more because she did not just take care of the baby elephant with abandon for eight months. She now decided that Moses´ death must not be in vain. Thus she will carry on with the Jumbo Foundation. She is going to build the barn for up to seven orphans (bigger species such as elies and rhinos), to create an awareness programme for children etc. Of course she still needs as much support as possible. Jumbo Foundation: How you can help

Dear Micha, dear Marina (and dear further unknown donor friends): Thank you so much for your donation for Moses. Your support was not in vain. Moses´ story went around the globe , e.g. ("USA Today" about Moses) ("HuffingtonPost" about Moses) ("Daily Mail" about Moses)   ("Daily Mail" about Moses´ Tragedy), opening the eyes of many humans for the suffering and the threatening situation of the giants in Africa (please see also the news of  Elephant Aid International).

However, looking at the stats this can only be a first step:

No of elephants 1980: 1,000,000
        ""                 today: ca. 450,000

Confiscated ivory in the region 2010: 10 tons
       ""                                             2011: 23 tons

Poached elephants today: 
1 elephant every 15 minutes = 
100 elephants per day = 
36,000 elephants ( 8 % of the population) per year. 
With this rate no elephant will be left in twelve years´ time!

If we humans want our children and grandchildren to see the biggest land mammal live (and not only in books and videos) we have to actively take a stand for the elephants. Some ideas of what each of us can do please find here: ElephantVoices 'What YOU can do' SaveTheElephants 'Get Involved'

Moses in Jenny´s garden – the white blanket as protection against the hot sun
Moses in Jennys Garten - das weiße Tuch schützt ihn vor der intensiven Sonne


Eight months young, very petite, but a big fighter 
Acht Monate alt, sehr klein, aber groß im Kämpfen


Wie gerne würde ich ausführlich Positives von unserer Zeit mit Moses berichten. Leider kann ich euch jedoch nur mitteilen, dass der kleine Kerl inzwischen seinen Kampf verloren hat:-(. Junge Elefantenwaisen haben eine geringe Überlebenschance, viele sterben an Koliken und Durchfall, so wie nun auch Moses. Er ist ein weiteres Opfer der in den letzten zwei Jahren bedrohlich angestiegenen Wilderei von Elefanten (und auch Nashörnern) hier in Afrika.

Ich bin sehr traurig, habe ich den tapferen Kämpfer – besonders nach unserem Kurzbesuch – doch sehr in mein Herz geschlossen. Dann überlege ich mir aber, dass sein Tod für Jenny und ihr Team weitaus schwerer sein muss. Und ich habe noch größeren Respekt für ihre Haltung. Jenny hat sich nämlich nicht nur voller Hingabe acht Monate lang um das Elefantenbaby gekümmert. Sie hat auch beschlossen, dass der Tod von Moses nicht umsonst gewesen sein darf. Daher wird sie die Jumbo Foundation fortführen. Sie plant den Bau eines Gebäudes für bis zu sieben Waisentiere größerer Spezies (Elefanten, Nashörner etc.), ein Aufklärungsprogramm für Kinder usw. und braucht dafür natürlich weiterhin Unterstützung in jeglicher Form Jumbo Foundation: How you can help

Lieber Micha, liebe Marina (und liebe weitere unbekannte Spender-Freunde): Vielen herzlichen Dank für eure Spende an Moses. Sie war nicht vergebens. Moses Geschichte ging um die ganze Welt, z.B. ("USA Today" about Moses) ("HuffingtonPost" about Moses) ("Daily Mail" about Moses)   ("Daily Mail" about Moses´ Tragedy). Sein Schicksal hat die Augen vieler Menschen für das Leid und die existenzbedrohende Lage der Dickhäuter geöffnet (bitte s.a. den aktuellen Bericht der Deutschen Welle DW: Wilderei im Nationalpark).

Das kann jedoch nur ein erster Schritt sein, wenn man sich die Situation der afrikanischen Elefanten einmal in Zahlen anschaut:

Anzahl der Elefanten 1980: 1.000.000
      ""                            heute:  ca. 450.000

Konfisziertes Elfenbein in der Region 2010: 10 Tonnen
      ""                                                          2011: 23 Tonnen

gewilderte Elefanten heute: 
alle 15 Minuten 1 Elefant = 
100 Elefanten pro Tag = 
36.000 Elefanten im Jahr, bzw. 8 % der Gesamtpopulation.  
Hält diese Rate an, gibt es in zwölf Jahren keine Elefanten mehr!

Wenn wir Menschen wollen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder das größte noch lebende Landtier der Welt live erleben dürfen (und nicht nur in Filmen und Büchern), müssen wir uns aktiv für den Erhalt der Elefanten einsetzen.  Hier einige Ideen, was jeder von uns tun kann: ElephantVoices 'What YOU can do' SaveTheElephants 'Get Involved'

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