31. Juli 2013

Lake Naivasha, Home to nearly 500 Species of Birds / Lake Naivasha, Heimat von fast 500 Vogelarten







I have to admit, the road between Nairobi and Lake Naivasha, about 88 km in the northwest of the Capital of Kenya, is not spectacular. Also the route to the lake itself is rather disappointing, mostly due to the countless huge and ugly greenhouses. (BTW: They are a result of the globalization since cutting flowers and vegetables for the export to Europe are growing here. About 75 % of Kenya's cutting flowers, mainly roses and carnations, come from this area. Who knows, maybe also the next bunch of roses you are buying originates from Naivasha?) „Sorry, THIS is the place where so many Nairobians spend their weekend?“ we are wondering, but only up to the point when we arrive at the bank of the lake. Then we are immediately fascinated by its picturesque beauty and excessive nature.

Elsamere - historical place with a special flair


„Born Free“, does that mean anything to you? The book has been translated into 33 languages, the film "Born Free"  won two Oscars. „Born Free“ is the story about an orphaned lion cub named Elsa who was raised in Kenya by conservationists Joy and George Adamson and later on released into the wild. Elsamere is the former home of Joy and George, situated on the shores of Lake Naivasha. We are greatly impressed by the authenticity and tranquil beautiful surroundings. Nowadays Elsamere serves as a lodge and Conservation Centre, offering a stunning afternoon tea also to external guests - much to our joy.

Later on we visit the little affiliated museum. Wistfully we are looking at the pictures of huge elephant herds which were roaming about the East African wild not that long ago. We learn from the manager of the Conservation Centre that the poaching of three rhinos just a few days ago, which was reported broadly in the media, happened only a few kilometers away from this special place. This even worsens our mood. Once again we realize how fragile our environment and nature are by now.





The haunting cry of the African Fish Eagle


Thus we are enjoying all the more our stay in the romantic Fisherman's Camp, which is also situated on the shores of the lake. This time the piercing cry of the African Fish Eagle is not only fascinating, but also quite comforting. Our nature is destroyed broadly by now, yet there are still some unimpaired parts left. The optimist in us says: If more and more people become aware of the fact that we humans do not only enjoy an intact nature but also need it in order to lead an intact life ourselves, and if these people take a stand for the preservation or restoration of a natural world in balance, then.... yes, then for us the cry of the African Fish Eagle will be just this: absolutely fascinating.




Lake Naivasha, Heimat von fast 500 Vogelarten


Zugegeben, die Strecke zwischen Nairobi und dem Lake Naivasha, 88 km nordwestlich von Kenias Hauptstadt gelegen, ist nicht besonders spektakulär. Auch die Anfahrt zum See ist eher enttäuschend, verschandeln doch unzählige riesige Gewächshäuser die Landschaft. (Das ist um Übrigen ein Resultat der Globalisierung, denn hier werden Schnittblumen und Gemüse für Europa gezüchtet. 75 % der in Kenia produzierten Schnittblumen, hauptsächlich Rosen und Nelken, stammen aus dieser Region. Wer weiß, vielleicht kommt der Rosenstrauß, den ihr das nächste Mal kauft, ja von hier?) Und auch die beliebten (oder verhassten, sagt Martin) Keniaböhnchen müssen irgendwo im Lande großgezogen werden.) „Wie bitte, HIER verbringen so viele Nairobianer ihr Wochenende?“ fragen wir uns verwundert. Allerdings nur so lange, bis wir erstmals zu einem Grundstück am Lake gelangen. Denn die malerische Idylle und überbordende Natur des Seeufers ziehen uns unweigerlich in ihren Bann.

Elsamere, historischer Platz mit ganz besonderem Flair


„Born Free“ sagt euch vielleicht etwas, oder? Das Buch wurde in 33 Sprachen übersetzt und der film "Born Free" mit zwei Oscars ausgezeichnet. „Born Free“ erzählt die Geschichte des verwaisten Löwenbabies Elsa, das von den Naturforschern Joy und George Adamson in Kenia aufgezogen und später ausgewildert wurde. Elsamere ist das frühere Wohnhaus von Joy und George. Es ist direkt am Lake Naivasha gelegen und in einen grandiosen Garten eingebettet - ein Refugium mit ganz besonderem Flair. Heutzutage wird Elsamere als Conservation Centre und Hotel genutzt. Nachmittags gibt es hier den klassischen High-Tea mit üppiger Kuchenauswahl - glücklicherweise auch für externe Gäste, so dass wir uns gerne verwöhnen lassen! 

Anschließend gehen wir durch das kleine angeschlossene Museum und betrachten wehmütig die Fotos riesiger Elefantenherden, die in dieser Größe vor noch nicht allzu langer Zeit durch die Wildnis Ostafrikas zogen. Die Information des Managers, dass die wenige Tage zuvor in Kenia getöteten drei Nashörner nur einige Kilometer entfernt von hier gewildert wurden, trägt nicht zur Verbesserung unserer Stimmung bei, ganz im Gegenteil. Uns wird wieder einmal bewusst, wie fragil die Umwelt und Natur sind, in der wir heutzutage leben. 

Das eindringliche Rufen der Schreiseeadler 


Umso mehr genießen wir daher die Übernachtung im romantischen Fisherman's Camp, das in einem Fieberakazienwald ebenfalls direkt am Seeufer gelegen ist. Das durchdringende Rufen der Schreiseeadler ist diesmal nicht nur faszinierend, sondern zudem sehr beruhigend. Selbst wenn sie vielerorts inzwischen schon zerstört ist, unsere Natur, gibt es sie an anderen Stellen auch noch intakt, zumindest in Teilen. Und der Optimist in uns sagt: Wenn mehr und mehr Menschen sich bewusst werden, dass wir eine heile Natur nicht nur genießen, sondern gleichsam brauchen, um selber intakt leben zu können, und wenn diese Menschen sich dann auch noch für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung einer Natur im Gleichgewicht einsetzen, dann ... ja dann wird das Rufen der Schreiseeadler für uns nur noch eins sein, nämlich absolut faszinierend!








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